Monatsarchiv für Februar 2011

 
 

Libreoffice erhält Update

Wie Golem.de meldete wurde Libreoffice 3.3.1 veröffentlicht. Die Version bietet neben Anpassungen der Icons an die Richtlinien der Document Foundation, vor allem Fehlerkorrekturen die die Stabilität verbessern sollen.

LibreOffice 3.3.1

Die aktuelle Version steht auf der Projektseite für alle Plattformen zum Download bereit. Wer LibreOffice über die PPA-Quellen installiert hat, bekommt die neue Version automatisch über die Softwareaktualisierung oder direkt mittels.

$ sudo apt-get update && apt-get upgrade

Ausnahme bilden hier leider – bis dato – Nutzer von Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx). Hier scheint es einen Fehler in der Paketquelle zu geben, aber es wird daran gearbeitet. Siehe Launchpad.

Update:
Habe soeben (28.02.2011 11:10) festgestellt, das der “Fehler” auf Launchpad behoben ist, somit bekommen nun auch alle Lucid Nutzer das Update.

Weitere Informationen zum Thema:
http://de.libreoffice.org/download/
https://launchpad.net/~libreoffice/+archive/ppa/

SSH Verbindungseinstellungen speichern

Unter Ubuntu kann man leicht mit der Konsole eine SSH Verbindung aufbauen. Muss man häufig auf verschiedene Server zugreifen, die alle unterschiedlichste Konfiguration (verschiedene Ports, Benutzer, …) aufweisen, wird es schnell aufwändig.

$ ssh benutzername@10.10.10.1 -p222

Abhilfe Schaft hier die Konfigurationsdatei ~/.ssh/config. Hier können Verbindungen mit entsprechenden Parametern abgelegt werden. Eine simple Beispielkonfiguration sieht in etwa so aus:

# SSH Konfiguration
Host server01
    HostName 10.10.10.1
    Port 222
    User benutzername

Host server02
    HostName 10.10.10.2
    Port 2222
    User root

...

So verkürzt sich der obere Aufruf auf:

$ ssh server01

Alle Parameter findet man in der Man Page von ssh_config.

Weitere Informationen zum Thema:
http://www.openbsd.org/cgi-bin/man.cgi?query=ssh_config

Mein persönlicher Android

Mein AndroidGoogle hat sich einmal mehr eine nette Marketingaktion für ihr mobiles Betriebssystem Android einfallen lassen.

Mit der kleinen App Androidify kann man sich auf dem Smartphone/Tablet seinen eigenen Androiden basteln. Auch lassen sich fehlende Profilbilder von Kontakten auf dem Smartphone recht lustig ergänzen. Sicherlich gibt es sinnvollere Anwendungen, aber als kleiner Spaß für zwischendurch langt es.

Eine kurze Beschreibung gibt es auf der Projektseite oder auf Youtube.

Mein Android sieht mir (fast) zum Verwechseln ähnlich – Oder? ;-)

Weitere Informationen zum Thema:
http://www.androidify.com

Weiterer Snapshot für Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx)

Für die aktuelle Long Term Support (LTS) Variante von Ubuntu (Lucid Lynx) ist ein weiterer Snapshot erschienen. Das bedeutet nicht nur die Erweiterung der Versionsnummer auf 10.04.2, sondern beinhaltet Sicherheitsupdates und Korrekturen an Komponenten wie Desktopumgebung, Kernel sowie Anwendungssoftware. Das hat den Vorteil beim neu aufsetzen eines Systems – anders als bei Windows – einen relativ aktuellen Stand des Betriebssystems zu installieren. Somit halten sich die Updates nach der Installation in Maßen. ;-)

Die ISO Dateien wurden auch bereits aktualisiert und können z.B. auf ubuntuusers.de heruntergeladen werden.

Bei einer bestehenden Installation von Ubuntu 10.04 braucht man nichts zu tun – Das Update kommt automatisch. Kontrollieren kann man es mit dem Befehl lsb_release.

logrotate um eigene Logdateien erweitern

Bei vielen Projekten verwende ich Logdateien um evtl. Fehler aufzudecken. Diese versuche ich wenn möglich in das Standartverzeichnis /var/log zu legen. Damit diese Logdateien nicht zu groß werden und das System zumüllen, verwende ich den Dienst Logrotate. Sollte er nicht vorhanden sein, kann er wie folgt nachinstalliert werden:

$ sudo apt-get install logrotate

Ich habe mir angewöhnt nicht die globale Konfiguration /etc/logrotate.conf zu Ändern, sondern eine eigene Konfigurationsdatei für das jeweilige Projekt unter /etc/logrotate.d anzulegen.

$ sudo nano /etc/logrotate.d/ProjektName

Ein Beispiel für eine solche Konfiguration könnte das folgende Script sein.

/var/log/ProjektName/*.log {
        weekly                  # wöchentlich
        rotate 4                # Behalte die letzten vier Wochen
        compress                # Komprimieren
        delaycompress           # Komprimieren nachdem verschieben
        missingok               # Ignorieren falls nicht existiert
        notifempty              # Leere Logdateien werden nicht rotiert
}

Weitere Befehle / Optionen können in der Man Page z.B. hier nachgelesen werden.

Um seine Konfiguration zu testen kann man das Skript mit dem Befehl logrotate testen. Der Parameter -d bewirkt eine Ausgabe während -f die Ausführung erzwingt.

$ logrotate -d -f /etc/logrotate.d/ProjektName

Weitere Informationen zum Thema:
http://wiki.ubuntuusers.de/Logdateien
http://www.fibel.org/linux/lfo-0.6.0/node361.html
http://www.linux-praxis.de/lpic1/manpages/logrotate.html